Übersicht

Das Akutkrankenhaus wird das bestehende Bispebjerg-Krankenhaus um 66 000 m2 erweitern, einschließlich einer gemeinsamen Notaufnahme, einer Intensivstation, eines Röntgen- und Operationssaals sowie eines brandneuen Frauen- und Kinderzentrums. Die Betten wurden von KHR speziell für dieses Projekt entwickelt.

Fakten
Unter
Kopenhagen
Land
Dänemark
Bereich
66 000 ㎡
Finanzierung
DKK 1,6 MIA
Partner
WHR Architekten, ARUP Dänemark

Dual Flow mit vielen Vorteilen

Der Wunsch der Stadt, die interne Logistik des Krankenhauses von den Besuchern und ambulanten Patienten zu trennen, hat zu einem Gebäude mit einer doppelten Infrastruktur geführt, von der alle Nutzergruppen profitieren, einschließlich des Personals, der stationären und ambulanten Patienten und der Besucher.
Im gesamten Gebäude wurde ein infrastrukturelles Rückgrat geschaffen, das es dem Krankenhauspersonal und den stationären Patienten ermöglicht, sich effizient von A nach B zu bewegen, ohne auf den Fluren auf Besucher zu treffen.
Stattdessen bewegen sich Besucher und ambulante Patienten in einem Galeriekorridor mit Blick auf die Grünflächen.

Neben der Effizienzsteigerung bietet diese Aufteilung den stationären Patienten die gewünschte Diskretion gegenüber externen Besuchern und schützt Besucher und ambulante Patienten vor Eindrücken, die zu Unsicherheit und Unbehagen führen könnten.

"Das Hauptkonzept für das neue Akutpflegezentrum des Bispebjerg Krankenhauses ist ein Landschaftskonzept, das in einen funktionalen Fluss umgewandelt wird."

Janina Zerbe, Architektin und Partnerin, KHR Architektur
Kontakt

Neues Akutkrankenhaus im Einklang mit dem alten Pavillonkrankenhaus

Das Bispebjerg Akutkrankenhaus wird eine Einheit mit dem bestehenden archetypischen Pavillonkrankenhaus auf dem Bispebjerg-Hügel bilden.
Eine der architektonischen Herausforderungen bestand darin, dass das große neue Gebäude für die Akutversorgung das schöne alte Krankenhaus schnell dominieren und überschatten würde. Wir haben diese Herausforderung gelöst, indem wir die Landschaft so genutzt haben, dass das Erdgeschoss des neuen Bispebjerg-Krankenhauses fast mit der Landschaft verschmilzt und viel kleiner erscheint, als es tatsächlich ist. In diesem Teil befindet sich hauptsächlich der "Maschinenraum" des Krankenhauses, der nur vom Personal genutzt wird und der Öffentlichkeit nicht zugänglich sein sollte.

 

Das Bispebjerg-Krankenhaus ist ein archetypisches Pavillonkrankenhaus mit einer guten Lage auf dem Bispebjerg-Hügel. Die terrassenförmige Anlage bildet eine Reihe von grünen Landschaftsräumen, die sich um eine monumentale Mittelachse gruppieren.
Dies ist der Ausgangspunkt für das neue Notrufgebäude, sowohl in Bezug auf die Anordnung, den Ablauf, die Wegführung und vor allem den Kontakt zur Natur.

 

Heilende Architektur als Leitgedanke für neu entwickeltes Patientenzimmer

Wie das Akutpflegezentrum selbst ist auch das Patientenzimmer so gestaltet, dass die Natur im Mittelpunkt steht. Ziel ist es, dem Einzelnen den größtmöglichen Einfluss auf seine eigene Situation und den größtmöglichen Spielraum für die persönliche Entwicklung in einer heilenden Architektur zu geben.
Durch den Winkel des Raums haben die Patienten einen besseren Blick nach draußen, was sich nachweislich positiv auf die Genesung auswirkt.
Der Winkel bedeutet auch, dass der Patient die oft unangenehme Krankenhaustechnik, die sich hinter dem Bett befindet, nicht mehr sehen kann.
Die innovative Planungslösung erhöht die Selbstständigkeit der Patienten, indem sie zum Beispiel den Weg vom Bett zur Toilette verkürzt und die Arbeitsabläufe für das Personal optimiert. Gleichzeitig bietet der kleinere Schlafraum erhebliche Einsparungen sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase.

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