• Neue forensische Psychiatrie Sct. Hans

Übersicht

Die neue Sct. Das Hans-Krankenhaus hat eine Gesamtfläche von 25.000 m² und umfasst eine brandneue forensisch-psychiatrische Abteilung mit 126 Betten. Die Architektur orientiert sich an der schönen Umgebung in einem hügeligen Gelände, das zum Roskilde Fjord hin abfällt. Die neue forensische psychiatrische Abteilung Sct. Hans bietet 126 Patienten Raum für Behandlung und Sicherheit in einer modernen Umgebung. Sct. Hans bezieht die umgebende Natur in die architektonische Gestaltung als wesentliches Element der Heilarchitektur ein. Die Lage der Gebäude ist an die Topographie der Landschaft angepasst, so dass die Gebäude Teil der Landschaft und die Landschaft Teil des Gebäudes werden.

Fakten
Unter
Roskilde
Land
Dänemark
Bauherr
Hauptstadtregion
Jahr
2021
Bereich
25 000 ㎡
Finanzierung
550 MIO. DKK
Partner
Rubow arkitekter A/S, S&M A/S, Oluf Jørgensen A/S, Opland
Dienstleistungen
Berater, Design und ICT insgesamt

"Um sichtbare Abschirmungsmaßnahmen zu vermeiden, die der forensischen Psychiatrie ein unerwünschtes gefängnisartiges Aussehen verleihen würden, bildet das Gebäude selbst eine Außenwand, die grüne Gemeinschaftsbereiche und Höfe umgibt.

Mikkel Beedholm, Architekt
Kontakt

Individuelle Wohnräume, die die Natur hereinlassen und eine wohnliche Atmosphäre schaffen

Bei der heilenden Architektur geht es auch darum, dem psychiatrischen Patienten ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln, um den Heilungsprozess zu unterstützen und ihm das Gefühl zu nehmen, im Krankenhaus zu sein oder eingesperrt zu werden. Die Patientenzimmer bieten Rückzugsmöglichkeiten und sind durch eine Deckenschräge, die den Blick zum Fenster hin hebt, auf die Natur ausgerichtet. Dadurch wird der Raum in zwei Zonen unterteilt: eine sichere Ankunftszone und eine private Zone mit Blick auf die schöne Landschaft. Diese Aufteilung vermittelt dem Patienten unterschiedliche Raumempfindungen und macht sich den nachgewiesenen positiven Einfluss der Natur zunutze.

Das Hauptmerkmal des einteiligen Wohnzimmers ist ein eingebautes Holzmöbel, in das ein Schrank, ein Regal und ein Tisch integriert sind. Auf diese Weise kann der Bewohner dem Raum seinen eigenen Stempel aufdrücken, und das Holz schafft eine Wärme im Raum, die zu einem heimeligen Gefühl beiträgt.

Ein guter Rahmen für ein sinnvolles Alltagsleben

Das Ziel des Forensischen Psychiatrischen Zentrums Sct. Hans soll durch individuelle psychiatrische Betreuung, Behandlung und Rehabilitation neue Straftaten verhindern. Der Eckpfeiler der Behandlung ist die Schaffung eines sinnvollen Alltags für die Patienten, in dem sie die Möglichkeit haben, alltägliche Fähigkeiten zu trainieren und aufrechtzuerhalten, damit sie in die Gesellschaft zurückkehren können. Die Patienten bleiben im Durchschnitt 4 Jahre im Krankenhaus, und man hofft, dass die gut durchdachten Behandlungseinrichtungen und der individuelle Ansatz dazu beitragen werden, die Aufenthaltsdauer zu verkürzen.

Heilende Architektur von innen und außen

Während des gesamten Projekts wurde ein intensiver Fokus auf die Schaffung von Heilende Architektur auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse auf diesem Gebiet.
Natur und Licht wirken sich nachweislich positiv auf das Wohlbefinden der Patienten und die Sct. Hans ist daher so in die Landschaft integriert, dass sowohl von den Patientenzimmern als auch von den Fluren und Gemeinschaftsräumen aus eine schöne Aussicht gewährleistet ist. Es gibt nie einen Blick von einem Patientenzimmer zum anderen, und die hoch angebrachten Fenster ermöglichen selbst bettlägerigen Patienten einen Ausblick.

Ein gemeinsamer Parameter für die Planung ist der Fokus auf das Wohlbefinden von Patienten und Personal, Arbeitsabläufe und Sicherheit

Die neue Sct. Das Hans Forensic Psychiatric Hospital besteht aus 4 Betteneinheiten, Außen- und Inneneinrichtungen sowie einem Ankunftshaus mit Personal- und Besuchereinrichtungen. Jede Wohneinheit ist als ein Cluster von drei Innenhofzimmern konzipiert. Insgesamt bietet es 126 Patienten Behandlung und Sicherheit in einem modernen Umfeld.
Das Empfangsgebäude, das sich in der Verlängerung der Achse durch die bestehende Sct. Hans East, dient als visuelles Eingangstor zur Siedlung.
Die Anlage umfasst auch eine große Mehrzweckhalle mit einer multifunktionalen Treppe, die als Tribüne dienen kann. Daneben befindet sich ein großes Therapiebecken, das so in den Boden eingelassen ist, dass das Tageslicht an den Wänden entlang geleitet wird und eine atmosphärische Weitläufigkeit schafft.

"Einrichtungen wie der Mehrzweckraum und das Therapiebecken werden von einem multidisziplinären Rehabilitationsteam, darunter Ergotherapeuten, Krankenschwestern und Physiotherapeuten, als Teil der Behandlung genutzt. Im Außenbereich befindet sich sensorische Kunst aus Bronze, die von Sophia Kalkau für diesen Ort geschaffen wurde. 

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