Das Projekt „Glasblokkene ved Haukeland” (Glasblöcke bei Haukeland) in Bergen wird in der aktuellen Ausgabe der norwegischen Fachzeitschrift Arkitektur lobend erwähnt. In einer sinnlichen und engagierten Rezension wird der ganzheitliche Ansatz des Projekts hervorgehoben, bei dem Architektur, Landschaft und Innenausstattung zu einem menschlichen und fürsorglichen Krankenhaus verschmelzen. Der Rezensent weist darauf hin, wie die Glasblokkene es schaffen, technische Komplexität mit Wärme, Licht und Nähe zur Natur zu verbinden – zum Wohle der Patienten, Angehörigen und Mitarbeiter.
Der Verein „Kloden på Kanten” (Die Welt am Rande) arbeitet daran, ein ambitioniertes Erlebnis- und Informationszentrum am Roskilde Fjord zu errichten, in dem Forschung, Architektur und Vermittlung sich mit den größten Herausforderungen unserer Zeit befassen. Das Projekt, entworfen von Professor emeritus und ehemaligem KHR-Partner Jan Søndergaard, soll den Rahmen für ein 7.000 m² großes Erlebnisuniversum bilden, das durch sinnliche und forschungsbasierte Ausstellungen den Fokus auf Klima und Biodiversität legt. Die Gemeinde Roskilde unterstützt diese Vision und hat ein 10.000 m² großes Grundstück im Forschungspark Risø zur Verfügung gestellt.
Die Stadtplanungsexpertin von KHR steht nun an der Spitze des Verbands der Stadtplaner und wurde zu diesem Anlass für die aktuelle Ausgabe von Byplan Nyt interviewt, in der sie ihre Sichtweisen zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Stadtplanung darlegt – vom Klima und der Biodiversität bis hin zur Bürgerbeteiligung und interdisziplinären Zusammenarbeit. Als Leiterin von KHR Byplan arbeitet sie täglich daran, ganzheitliche und nachhaltige Lösungen für die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden zu schaffen.
Glasblokkene – Haukeland-Krankenhaus für Kinder, Jugendliche und Frauen – wurden mit dem Architektur- und Stadtbildpreis 2025 der Gemeinde Bergen ausgezeichnet. Die Jury hob das ehrgeizige Engagement des Projekts für eine innovative und integrative Krankenhausarchitektur hervor, bei der der Patient – insbesondere Kinder und Jugendliche – im Mittelpunkt steht. Der Preis wird auch für den ganzheitlichen Ansatz verliehen: Das Gebäude fügt sich in kleinere Volumen in den Hang ein, integriert sich in das Gelände und verleiht der Umgebung neue Qualitäten. Die Jury lobt gleichzeitig nachhaltige Lösungen, natürliches Licht, übersichtliche Räume und integrierte Kunst, die eine sichere und erlebnisreiche Umgebung schaffen. Lesen Sie die gesamte Begründung der Jury unten.
Die diesjährige Studienreise führte uns mit dem Zug nach Süden in die norddeutsche Hansestadt, in der KHR bald ein Büro eröffnen wird. Hamburg empfing uns mit einer charakteristischen Mischung aus rauer Hafenatmosphäre und Novembernebel, der einen stimmungsvollen Schleier über die Stadt und den ikonischen Bunker St. Pauli, in dem wir untergebracht waren, legte. Zwischen Besuchen bei Geschäftspartnern, architektonischen Spaziergängen und Ausblicken von der Elbphilharmonie blieb Zeit für Inspiration und Reflexion - eine Studienreise, die uns daran erinnerte, warum gemeinsame Erfahrungen sowohl die Professionalität als auch die Gemeinschaft stärken.
Die Fassade der Nuuk-Schule ist das Ergebnis eines konzeptionellen, kreativen und technischen Erkundungsprozesses, bei dem wir die Interaktion mit der grönländischen Landschaft, die grönländischen Traditionen des farbenfrohen Bauens und eine Erzählung über die lokale Fauna und Flora miteinander kombiniert haben. Das Ergebnis ist eine Fassade, die der Schule und den einzelnen Klassen Identität und Lerninhalte vermittelt und gleichzeitig das Stadtbild belebt.