Rezension zu „Glasblokkene i Arkitektur: Den fantastiske (bygnings)krop” (Glasblöcke in der Architektur: Der fantastische (Gebäude-)Körper)
17. Dezember 2025
Das Projekt „Glasblokkene ved Haukeland” (Glasblöcke bei Haukeland) in Bergen wird in der aktuellen Ausgabe der norwegischen Fachzeitschrift Arkitektur lobend erwähnt. In einer sinnlichen und engagierten Rezension wird der ganzheitliche Ansatz des Projekts hervorgehoben, bei dem Architektur, Landschaft und Innenausstattung zu einem menschlichen und fürsorglichen Krankenhaus verschmelzen. Der Rezensent weist darauf hin, wie die Glasblokkene es schaffen, technische Komplexität mit Wärme, Licht und Nähe zur Natur zu verbinden – zum Wohle der Patienten, Angehörigen und Mitarbeiter.
Architekturkritik
In der neuesten Ausgabe des norwegischen Fachmagazins Architektur bringt eine umfassende und äußerst positive Rezension von Glasbausteine im Haukeland-Universitätskrankenhaus in Bergen – ein Projekt, bei dem KHR Architecture eine der zentralen Rollen gespielt hat. Unter dem Titel Der fantastische (Gebäude-)Körper beschreibt der Autor, wie die Architektur es schafft, einer großen und komplexen Krankenhauseinrichtung eine fast menschliche Dimension und Charakteristik zu verleihen.
Die Bewertung hebt insbesondere den ganzheitlichen Ansatz des Projekts in Bezug auf die Gesundheitsarchitektur hervor. Der Fokus liegt hier nicht nur auf den Patienten, sondern auch auf den Angehörigen und dem breiten Spektrum an Mitarbeitern, die den Krankenhausalltag am Laufen halten. Diese Denkweise spiegelt sich in der Raumaufteilung, den Tageslichtstrategien und der Materialauswahl wider, wobei selbst sekundäre Funktionen wie Medikamentenräume mit Licht und Ausblick berücksichtigt werden.
Die Materialität spielt bei der Bewertung eine zentrale Rolle. Die Kombination aus Glas, norwegischem Schiefer und warmen Holzarten wie Birke und Eiche wird als sinnlich und beruhigend beschrieben – und als wichtiger Beitrag zur Schaffung einer heimeligeren und sichereren Umgebung in einem ansonsten prekären Kontext. Insbesondere die integrierten “Fassadenmöbel” werden als Beispiel dafür hervorgehoben, wie Architektur gleichzeitig flexibel, funktional und menschlich sein kann.
Auch der Wechselwirkung zwischen Bauwerk und Landschaft wird große Bedeutung beigemessen. Die begrünten Innenhöfe und Dachgärten – organisiert nach landschaftlichen Themen wie Wald, Berg und Moor – bieten Patienten und Personal direkten Zugang zur Natur und unterstützen das Gefühl von Ruhe, Orientierung und Zusammengehörigkeit. Laut der Bewertung trägt dies dazu bei, dass das Krankenhaus als mehr als nur eine Behandlungsmaschine wahrgenommen wird: Es wird zu einem Ort des Lebens, der Bewegung und der Reflexion.
Schließlich verweist der Artikel auf die technologischen und nachhaltigen Ambitionen des Projekts, darunter digitale Projektierung, Energiebrunnen und transparente Solarzellen, die Glasblokkene insgesamt zu einem Vorbild für den Krankenhausbau der Zukunft machen.
Die Bewertung kommt zu dem Schluss, dass die Glasblöcke ein überzeugendes Beispiel dafür sind, wie langfristige Qualität, interdisziplinäre Zusammenarbeit und architektonische Überlegungen zu einem Gebäude führen können, das sowohl effizient funktioniert als auch diejenigen bewegt, die es nutzen.
Wir bedanken uns für die nette Erwähnung!