Der Globus am Rand, visualisiert in der Landschaft

Gemeinsame Vision für Klima und Natur vereint engagierte Menschen am Roskilde Fjord

Kloden på Kanten ist als internationales Wissens- und Erlebniszentrum konzipiert, in dem Wissenschaft, Kunst und Philosophie verschmelzen, um Verständnis und Hoffnung in einer von klimatischen Herausforderungen geprägten Welt zu schaffen. Das Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der Einblicke gewährt und zu konkretem Handeln inspiriert. Die Hoffnung ist, dass das Zentrum bis zu 200.000 Besucher pro Jahr anziehen und 2030 eröffnet werden kann.

Globe on the Edge wird in einer Partnerschaft zwischen 31 verschiedenen Organisationen - Unternehmen, Wissenseinrichtungen, öffentlichen Akteuren - entwickelt, die jeweils Wissen, Fähigkeiten oder Ressourcen beisteuern.

Die Architektur des Projekts, entworfen von Jan Søndergaard, orientiert sich sowohl an der Landschaft am Roskilde Fjord als auch an wichtigen historischen Bezügen aus der Region. Die Architektur ist inspiriert von den kreisförmigen Bauwerken der Wikinger und dem Thing, wo man sich versammelte, um die Welt zu verstehen und gemeinsame Lösungen zu finden.

"Der Ort hat zu einem Amphitheater im Inneren der Anlage mit Platz für 700 Personen inspiriert, ein Symbol für den demokratischen Dialog, der die Welt am Laufen hält. Das ist die Grundidee des gesamten Projekts. Denn diese Tradition des offenen Dialogs ist heute genauso wichtig, wenn wir über Klima und Biodiversität sprechen.” sagt Jan Søndergaard.

Der Ort hat zu einem Amphitheater im Inneren der Anlage mit Platz für 700 Personen inspiriert, ein Symbol für den demokratischen Dialog, der die Welt zusammenhalten soll. Das ist die Grundidee des gesamten Projekts.
Das Gebäude steht auf einem 10.000 m² großen Grundstück und bietet Platz für rund 7.000 m² Ausstellungsfläche. Der versenkte “Globus” ist das Herzstück des Erlebnisses und bildet die Grundlage für ein mehrstöckiges Ausstellungsgebäude. Die Gestaltung des Projekts macht die Ausstellung sehr physisch und sinnlich – Besucher können sich buchstäblich bis an den Rand der Kugel bewegen und die Herausforderungen des Klimawandels und der Biodiversität aus nächster Nähe erleben. Gleichzeitig schafft das Gebäude einen verbindenden Ort für den Dialog, an dem Projektionen direkt auf die Kugel zu einem zentralen Ausstellungselement werden.

“Die runde Form schafft sowohl ein starkes architektonisches Bild als auch einen integrativen Raum.” sagt Jan Søndergaard. “Wir wollten ein Gebäude schaffen, das – wie der Thingplatz – zu Gemeinschaft, Reflexion und Handeln einlädt und sich gleichzeitig natürlich in die Landschaft einfügt."

Die Lage im Forschungszentrum Risø Gateway, wo rund 1.000 Forscher unter anderem an nachhaltiger Energietechnologie arbeiten, stärkt die fachliche Verankerung des Zentrums. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Forschern, Vermittlern und jungen Klimaaktivisten entwickelt, um sowohl wissenschaftliche fundiertheit als auch aktuelle Relevanz zu gewährleisten.

Die Gemeinde Roskilde hat das Grundstück zur Verfügung gestellt und gehört zu den mehr als 30 Partnern, die das Projekt finanziell oder mit Fachwissen unterstützen. Bürgermeister Tomas Breddam sieht Kloden på Kanten als neuen Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde, wo Forschung, Bildung und Wirtschaft gemeinsam an Lösungen für die Zukunft arbeiten.

Der Verein hinter dem Projekt hat damit begonnen, die 500 Millionen Kronen aufzubringen, die zur Verwirklichung der Vision erforderlich sind. Mit der Unterstützung der Gemeinde wird nun der Dialog mit Stiftungen und potenziellen Kooperationspartnern intensiviert.

Bitte wenden Sie sich an den Projektleiter von „Kloden på Kanten“ (Die Welt am Rande)., Carsten Møller, wenn Sie sich engagieren oder das Projekt unterstützen möchten.