Übersicht

Die Schule am Breiten Luch ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs zur Gestaltung einer integrierten Schule für 725 Schüler im Berliner Bezirk Lichtenberg. Die Schule ist nach dem sogenannten Abteilungsprinzip mit kleinen Schuleinheiten innerhalb der Schule konzipiert. Auf einem relativ kleinen Grundstück, das durch eine Hauptverkehrsstraße und eine Bahnlinie stark lärmbelastet ist, sollen zwei Sporthallen integriert werden. Außerdem verläuft quer über die Baustelle eine Wasserleitung, die von den Bauarbeiten freigehalten werden muss, was eine andere Organisation der Bauarbeiten erforderlich machte.

Fakten
Unter
Berlin
Land
Deutschland
Eigentümer
HOWOGE
Jahr
2020
Bereich
19 875 ㎡

Die nach Norden ausgerichtete Sporthalle der Schule mit transparenter Fassade ist das weithin sichtbare städtebauliche Highlight

Tagsüber werden die offen gestalteten Zuschauergalerien durch die transparente Fassade erlebbar und abends entsteht durch das Zusammenspiel von Baukörper und Kunstlicht ein innovatives und spannendes Fassadenbild.

Das klare und übersichtliche Innenraumkonzept der Schule macht es leicht, sich im Gebäude zurechtzufinden. Große Mengen an einfallendem Tageslicht schaffen spannende visuelle Verbindungen innerhalb und außerhalb des Gebäudes. Die auskragende Struktur schafft einen klaren Eingang für Studenten, und eine Sichtlinie durch die innere Straße des Gebäudes macht es einfach, sich zu orientieren, egal von woher man kommt.

"Unsere beiden Sporthallen befinden sich übereinander und sind bis zum ersten Stockwerk erhöht. Sie sind zur Falkenberger Chaussee hin ausgerichtet, so dass die Hallen eine Lärmschutzwand zur umliegenden Straße und zur Bahn bilden.
Auf diese Weise bilden die Sporthallen ein Wahrzeichen gegenüber der Stadt und werden zu einem natürlichen Eingang zu einem der wichtigsten Parks und Lernorte des Viertels. "

Mikkel Beedholm, Architekt und Partner, KHR Architecture
Kontakt

Ein Treffpunkt für die Nachbarschaft auch nach der Schule

Der Ehrgeiz der Skolen Am Breiten Luch besteht nicht nur darin, eine moderne Schule zu schaffen, die dem Berliner Schulkonzept entspricht, sondern auch darin, ein benachteiligtes Viertel mit einem unverwechselbaren Gebäude zu beleben, in dem Sporthallen und Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss nach Schulschluss von Vereinen und Anwohnern genutzt werden können.

 

Der architektonische Griff

Die Eingänge und aktiv gestalteten Hofbereiche sind nach Norden ausgerichtet, während die lärmempfindlicheren Außenbereiche und Klassenräume in den ruhigeren und grüneren Süden des Areals zeigen. Die Klassenräume können durch einen angrenzenden Vorraum erweitert werden, der eine flexible Möblierung und einen eigenen Balkon ermöglicht.

Die gemeinsamen Teambereiche sind so gestaltet, dass sich die Schüler zurückziehen können, um sich zu vertiefen, ohne den Sichtkontakt zum Klassenzimmer zu verlieren.

Alle Nutzungen gruppieren sich um einen zentralen Innenhof mit viel natürlichem Licht. Die Verwaltungs- und Wissenschaftsräume befinden sich in der ersten Etage.
Im Erdgeschoss befinden sich die teilweise öffentlichen Bereiche, die sowohl von Studenten als auch von Vereinen und anderen Institutionen in der Umgebung genutzt werden können. Die Cafeteria und der Mehrzweckraum befinden sich unter der Sporthalle und bieten Platz für Veranstaltungen aller Art, sowohl für die Schule als auch für die Gemeinde.

Der Eingang ist mit der internen Verbindung und dem Terrassenbereich südlich der Cafeteria verbunden, um eine große, zusammenhängende "Eventlandschaft" zu schaffen, die Schüler und andere Nutzer der Schule willkommen heißt. Der ruhigere Bereich im Erdgeschoss beherbergt den Kunst- und Werkraum, die Lehrküche, die Bibliothek und den Therapiebereich. Diese Funktionen werden auch von Personen außerhalb der Schule genutzt und sind von außen zugänglich.

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