Übersicht

Der Bahnhof Østerport steht unter Denkmalschutz und repräsentiert damit ein Stück dänischer Baukultur vom Feinsten. Der Bahnhof wurde vom Chefarchitekten der DSB, Heinrich Wenck, Ende des 19. Jahrhunderts entworfen. Die Renovierung wurde unter Aufrechterhaltung des vollen Zugverkehrs durchgeführt, was hohe Anforderungen an die Logistik, die Vorgehensweise und die Planung des Renovierungsprojekts stellte. Es wird erwartet, dass die Fahrgastzahlen im Bahnhof Østerport nach der Eröffnung des Cityringen von 30.000 auf etwa 45.000 Reisende pro Tag ansteigen werden, und der neu renovierte Bahnhof Østerport wird dies aufnehmen. Das Gebäude und der Vorplatz wurden so konzipiert, dass sie den zunehmenden Fahrgaststrom zwischen Bussen, Nahverkehrszügen, der Küstenbahn und der U-Bahn aufnehmen können.

Fakten
Unter
Kopenhagen
Land
Dänemark
Eigentümer
DSB
Bereich
4900 ㎡
Finanzierung
100 M
Auszeichnungen
Nominiert für den Renovierungspreis 2021

Umfassende Renovierung unter Berücksichtigung der architektonischen Ursprünge des Bahnhofs und der Anforderungen an moderne Gebäude

Dabei wurde der Westgiebel stark beschädigt. Die Schäden am Fundament führten dazu, dass der gesamte Westgiebel aufgenommen, demontiert und eingelagert wurde, um das Fundament des Gebäudes zu reparieren. Der Giebel wurde dann auf der Grundlage der akribischen Registrierung wieder aufgebaut. Die Fachwerkkonstruktionen wurden repariert und in einigen Fällen vollständig ersetzt. Es wurde ein neues Schieferdach gedeckt und der Dachstuhl wurde renoviert. Die Dachkonstruktion, auf der das gesamte Gebäude steht, wurde verstärkt, und gleichzeitig wurden die beiden bestehenden Korridortunnel durch neue Boden-, Wand- und Deckenbeläge sowie eine zeitgemäße Beleuchtung aufgewertet.

Das ursprüngliche Farbschema des Bahnhofs wurde wiederhergestellt

Auf der Grundlage alter Zeichnungen und farbiger archäologischer Untersuchungen wurde das Innere des Bahnhofs in den ursprünglichen Zustand von 1897 zurückversetzt. Die Holzarbeiten sind in den Farben Rot und Grün gestrichen und werden durch gelbe und blaue Anstriche an ausgewählten Tischlerarbeiten ergänzt.
Feine Friese an der Decke werden freigelegt und in der alten Farbgebung aufgefrischt. Die ursprünglichen Deckenhöhen wurden so weit wie möglich wiederhergestellt, indem mehrere Schichten von abgehängten Decken entfernt wurden.

Breitere Gehwege mit strapazierfähigem Terrazzo

Bei der Neugestaltung wurden die Gehwege verbreitert und mit einem neuen Terrazzobodenbelag versehen, der sich auch auf den Treppen zu den Bahnsteigen wiederfindet. Der neue, strapazierfähige Terrazzoboden ist in Quadraten gegossen und mit Gummifugen versehen, damit der Boden nachgeben kann.

Im Bahnhof Østerport wurden zwei neue Eingänge geschaffen, einer an jedem Giebel, die den Zugang zu den Buslinien an einem Ende und zur U-Bahn am anderen Ende ermöglichen.

Die Eingänge zur S-Bahn und zur Küstenbahn wurden beibehalten, aber der Korridor in der zentralen Passage des Bahnhofsgebäudes wurde erweitert, indem mehrere tragende Wände entfernt und durch Säulen ersetzt wurden. Gleichzeitig wurden die ursprünglichen architektonischen Qualitäten nach der Renovierung integriert und verstärkt. Es wurde darauf geachtet, dass die verwendeten Materialien den Originalen ähnlich sind und die Farbgebung nachempfunden wurde. Die architektonischen Arbeiten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur geplant und durchgeführt.

Die ursprünglichen doppelhohen Arkaden an den beiden hübschen Tonnengewölben des Gebäudes wurden freigelegt und ihre ursprünglichen Bogenzwickel wiederhergestellt. Neue Säulen aus Eichenholz wurden hinzugefügt und alle Wände sind aus Holz, Stroh und Gips gebaut.

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