Übersicht

Der Hauptsitz von KMD ist ein architektonisch modernistisches Gebäude, das KMD ein starkes Image in der Außenwelt verleiht. Die Idee für das Gebäude basierte auf einem guten Verständnis für die Bewegungen der einzelnen Mitarbeiter in einem großen Gebäude.

Fakten
Unter
Ballerup
Land
Dänemark
Bauherr
KMD A/S
Jahr
2002
Bereich
18 000 ㎡
Finanzierung
285 MIO. DKK
Auszeichnungen
1. Preis, nominiert für den Mies van der Rohe Award 2003, ausgezeichnet mit dem Red Dot Award 2003

Vom Schreibtisch zum Arbeitsplatz

KHR hat mit einem bewussten und inspirierenden Kunden zusammengearbeitet, um den Raum und das Design des Gebäudes zu gestalten. Der Grundriss des Gebäudes scheint auf den ersten Blick aus gleichartigen Räumen zusammengesetzt zu sein, wird aber als eine ausdrucksstarke kleine Stadt mit einem dichten und leichten Zusammenhalt erlebt. Das KMD-Hauptquartier bietet dem Nutzer unterschiedliche Lichterfahrungen und Proportionen, die sich bei der Bewegung durch das Domizil ständig verändern.

"Eine Schlüsselidee hinter dem KMD-Hauptsitz war es, ein persönliches Raumerlebnis in ein sehr großes Gebäude zu bringen, in dem Menschen in Großraumbüros arbeiten."

Mikkel Beedholm, Kreativer Partner
Kontakt

Domicil für KMD: Intimität trotz Größe

Ziel war es, die insgesamt 18.000 m² mit dem Alltag eines jeden Mitarbeiters in Verbindung zu bringen. Dies wurde architektonisch durch den Bau von vier unmittelbar identischen Baukörpern erreicht, die sich um zwei unterschiedlich proportionierte Atrien gruppieren, die sich voreinander verbergen. Der Grundriss unterdrückt somit die Größe des Gebäudes, so dass man schon bei der Ankunft nur die Hälfte des Gebäudes sehen kann und sich beim Betreten des Gebäudes wie von der Landschaft geführt bewegt. Die Komposition der Gebäude schafft eine Progression vom Ankunftshain über das Haus mit verschiedenen Sichtachsen zur Landschaft, großen Treppen durch Atrien und verschiedene Ebenen, um schließlich in der Kantine und wieder in der Landschaft zu enden.

Tageslicht und Landschaft

Die Nordfassaden bestehen aus raumhohem Glas und die Südfassaden sind neben den Bürostühlen mit "französischen" Balkonen ausgestattet. Der transparente, nicht bis zur Decke reichende Sonnenschutz sorgt für angenehmes Tageslicht und einen stets freien Blick in die Landschaft.

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