Übersicht

Jens Bangs Gästehaus ist ein Sommerhaus, das von den alten Fischerhütten in der Gegend inspiriert wurde und ein schönes Beispiel dafür ist, wie ein Haus einfach und minimalistisch in eine schöne Landschaft passen kann.

Fakten
Unter
Struer
Land
Dänemark
Jahr
2004
Bereich

Ein Gästehaus mit Panoramablick auf die schöne Landschaft

Ende der 1930er Jahre wohnte der Maler Jens Søndergaard in einem Haus in Toftum, und in einem Brief an seinen Freund Leo Svane berichtet er von Landschaften, die so wunderbar groß sind, dass man sie gar nicht mehr wahrnimmt. Die Faszination des Künstlers für das besondere Licht, die scharf geschwungenen Toftum-Berge und den hohen Himmel der Limfjord-Region führte zu mehreren eindrucksvollen Bildern, die oft in der gleichen Gegend entstanden, in der auch das heutige Gästehaus gebaut ist. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend. Das Gebäude ist in einen Hang eingebettet und bietet einen 200-Grad-Panoramablick von Ost nach West über ein offenes, unbebautes Dünen- und Wiesengebiet hinunter zur Nissum Bredning.

Oberlicht trennt die Funktionen des Hauses in einen offenen und einen geschlossenen Teil

Das Dach wird durch ein durchgehendes Oberlicht unterbrochen, das die sekundären Funktionen des Gebäudes im geschlossenen Kern nach Süden von den primären Funktionen in den offeneren Raumsequenzen zu den anderen Ecken der Welt räumlich trennt.

Das tragende System des Gebäudes besteht aus Stahlrahmen, während das Dach und die Außenwände aus vorgefertigten Holzkassetten bestehen, die an das Hauptmodul des Gebäudes angepasst sind.

"Die Idee war, das Licht des Himmels in einer kohärenten räumlichen Abfolge mit einem Haus einzufangen, das das Profil des Bergkamms aus allen Blickwinkeln respektiert."

Jan Søndergaard, Professor und Architekt
Kontakt

Die einfache Architektur und Materialität des Gästehauses

Das Gästehaus besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, einer mit Basalt bedeckten Betonplatte und einer Kupferhülle aus Pappe mit einer dünnen, flexiblen Kupferbeschichtung, deren waffelartige Prägung durch den Druck zwischen Kupfer und Pappe entsteht.
Der kupferne Schädel ist sowohl Fassade als auch Dach, im Süden zum Hang hin geschlossen und im Norden sowie in den Giebeln im Osten und Westen offen.

Die Betonplatte ist der Boden des Hauses und bildet eine durchgehende Ebene von der Morgenterrasse im Osten bis zur Abendterrasse im Westen.

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